Workshop

»Hypothesengeleitete Technikgestaltung in der Informatik«

Die Unterstützung kognitiver, kommunikativer und kooperativer Prozesse erfordert vielfältige Grundlagen aus unterschiedlichen Disziplinen. Dies betrifft insbesondere Fachgebiete wie Didaktik, Software-Ergonomie, CSCW/L, Wissensmanagement, eLearning, etc. Aber, wie Terry Winograd auf seiner Abschlussrede auf der CHI`90 feststellte, sei es nicht zielführend, Informatiker zu Amateurpsychologen, -soziologen, -philosophen, etc. auszubilden: »...there needs to be an integration – a way of turning a multi-disciplinary goulash into a background that makes sense in the context of the design tasks our students will encounter in the exercise of their profession.«

Ein konzeptuell und theoretisch fundierter Rahmen, der eine solche konstruktive Integration erlaubt, ist für eine hypothesengeleitete Technikgestaltung in der Informatik unverzichtbar. Methoden, Konzepte und Ansätze aus anderen Disziplinen sind in der Regel nicht oder nur beschränkt geeignet, da sie einen eigenen Erkenntnis- und Verständnishorizont mit sich bringen, der auf die Analyse nicht aber auf Synthese und Konstruktion orientiert.

Der Workshop ist ein erster Versuch, Ansätze zur Theoriebildung und Fundierung von Gestaltungsansätzen in der Informatik zu erfassen und Perspektiven für ihre weitere Entwicklung zu diskutieren.

Der erste Teil des Workshops findet am 8. Dezember 2010 von 16:00 bis 19:00 Uhr statt, die Fortsetzung am 9. Dezember von 9:00 bis 11:30 Uhr. Die Anmeldung dazu erfolgt über das Konferenz-Tool.